Jutta Seifert

Schauspiel Sprechkunst Kommunikation

Schöne Welt, du gingst in Fransen.

Mit Mademoiselle Julie und dem Wunderhorn Quartett 
durch die 20er Jahre. 
 
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Inhalt


Die Goldenen Zwanziger.... Die bunte Kulissenwelt der Cabarets und Varietés. Mondäne Etablissements, verrauchte Bistros, Metropolen und Provinznester.

Eine kleine Tingeltangeltruppe, bestehend aus einem Saxophon-Quartett und einer Schauspielerin, hat schon überall auf den Brettern gestanden und kommt nun auch in Ihre Stadt.

Ein ungebrochener Lebensmut hält die Truppe aufrecht – bis zu jenem schwarzen Freitag, der den Auftakt bildet zu einer weltweiten Wirtschaftskrise. Massenarbeits- losigkeit ist die Folge, viele Theater schließen...

Geschichten voller Sehnsucht und Witz, Charleston und verrutschter Schminke, von materieller Not und Liebeskummer.  Das Wunderhorn Quartett sorgt mit Stücken von Kurt Weill, George Gershwin, den Comedian Harmonists und anderen für betörende Tango- und Charleston Arrangements, die in die Beine gehen.

Unsere Revue lässt die Goldenen Zwanziger wieder lebendig werden. Selbstbewusst und lebenshungrig sind die Frauen, wagen sich in Männerdomänen vor und doch reicht es meistens nur zum Maulwurfspelz. Sie dürfen neuerdings wählen, studieren, schreiben. Sie sind tagsüber berufstätig und abends tanzbereit, manche träumen davon, Filmstar zu werden.

 

Das Wunderhorn Quartett:
Die Begeisterung für ihr Instrument und sein facettenreiches Repertoire führte die vier studierten Musiker zusammen. Stilistisch setzen sie sich keine Grenzen. Ihre Wurzeln liegen in der Klassik, doch vereint sie der Spaß am Jazz, um neue musikalische Blüten zu treiben.
 
Katharina Betten - Sopran-Saxofon
Lena Schäfer - Alt-Saxofon
Olivia Alam - Tenor-Saxofon
Viktor Wagner - Bariton-Saxofon

 

www.wunderhorn-quartett.de

Pressestimmen

"Hin und hergerissen zwischen einer frivolen „Was kostet die Welt“-Haltung und der ganz alltäglichen Not, wie unter dem Druck der Weltwirtschaftskrise das tägliche Brot zu verdienen ist, brachten die Schauspielerin Jutta Seifert, Katharina Betten (Sopransaxofon), Lena Schäfer (Altsaxofon), Olivia Alam (Tenorsaxophon) und Viktor Wagner (Baritonsaxophon) mit Texten, Liedern und Instrumentalstücken die sprichwörtliche Stimmung der Roaring Twenties in die Musik-und Kunstschule Osnabrück, als sie ihr neues Programm präsentierten. Mit einer selten gesehenen Mischung aus Instrumentalstücken, Choreografien, Schauspiel und Rezitationen rissen die fünf die Zuschauer zu anhaltenden Ovationen hin. (...) ein Jammer wäre es, sich dieses Programm entgehen zu lassen." Musikschule Osnabrück.

„Ein wunderschöner Abend, der viel zu schnell zu Ende ging. Im vollbesetzten Restaurant der Residenz sah man so manches wippende Bein.“ Residenz-Bote der Kaiser-Otto Residenz Essen.

Mlle Julie_Bischoff-Alispahic"Lebenslust und Untergang. (...) Das „Wunderhorn-Quartett“ und „Mademoiselle Julie“ boten ein Programm der Extraklasse. Nein, schwarz war der Freitag nicht, den die Zuschauer am Abend im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen miterleben durften. Ganz im Gegenteil. Jutta Seifert brachte die Geschichte durch ihre Wort- und Musikeinlagen voran, erzählte anfänglich voller Inbrunst davon, wie sie mit den Männern in den gewissen Etablissements umging, wie wenig ihr alles äußere Gehabe imponieren konnte, aber wie wichtig es auch war, den Schein zu wahren. Das fiel aber zunehmend schwerer, je schlechter und unsicherer die Zeiten wurden bis hin zum schwarzen Freitag, dem Tag in den 1920er Jahren, an dem die Weltwirtschaft zusammenbrach. Und spätestens da wurde endgültig klar, wie weit Schein und Sein auseinanderklafften. Die Damen des Unterhaltungsgewerbes wussten kaum noch über die Runden zu kommen, und dennoch musste Abend für Abend mit Schein und Glitzer eine ganz andere Welt verkörpert werden. Diese Stimmungen darzustellen gelang den Künstlern einmalig gut. Katharina Betten, als Revuegirl Charlotte am Sopran-Saxofon, Lena Schäfer als Miss Lucy am Alt-Saxofon, Olivia Alam mit dem Tenor-Saxofon und Viktor Wagner am Bariton-Saxofon untermalten die Geschichte musikalisch perfekt, einfühlsam, aber durchaus auch witzig mit einem Augenzwinkern. (...) Und auch der „Schöne Gigolo“ musste erkennen „Schöne Welt du gingst in Fransen. Wenn das Herz dir auch bricht, zeig ein lachendes Gesicht, man zahlt und du musst tanzen“.Die Zuschauer jedenfalls erlebten einen heiteren, sehr besonderen Abend, für den sie sich mit anhaltendem Applaus bedankten."   Westfälische Nachrichten 16.08. 2019

Entführung in eine zerrissene Zeit ... Vibrierende Rhythmen ... Rausch und Lebensmut: (...) das Saxophon-Quartett  verpasst den Schlag auf Schlag folgenden Musiknummern mit dem bereits damals bekämpften Kultinstrument des Jazz einen vibrierenden Sound: Ihre perfekt interpretierten Tango- und Charleston-Arrangements gehen ins Bein und konfrontieren mit neu inszenierten Klassikern, deren Nonsens-Texte durch die Comedian Harmonists bis heute unvergessen sind. Doch bläst sich die gut aufgelegte, spielfreudige und perfekt abgestimmte Truppe nicht nur durch Titel, die schon dem inflationsgeplagten Reviermensch der 1920er Jahre durch den Tag halfen: Die vier „Wunderhörner“ stürzen sich in die schrillen Klangkaskaden von Kurt Weill ebenso wie in orchestrale Klassiker von George Gershwin. Den rauschhaften Tingeltangel moderiert die zwischen Selbstbewusstsein und Melancholie schwankende Mademoiselle Julie (Jutta Seifert), mal hart, mal als hauchende Diseuse, rezitierend und singend (...) Ein Panoptikum einer Zeit, deren  bedrängende Aktualität vielen allzu deutlich wurde. Für den Förderverein Schloss Borbeck war die Verpflichtung der Künstler ein großartiger Griff. 

https://www.borbeck.de/nachrichten-details/mehr-als-tingeltangel-im-schloss.html

Organisatorisches

Dauer: ca. 90 Minuten, eine Pause

Benötigte Spielfläche: ca. 3 m tief X 5-6 m breit.

Licht und Tontechnik: Kann von uns zur Verfügung gestellt werden.

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